Wuemme Logo
StartAuf ein Wort

Auf ein Wort

Andrea Vogelsang Klein

Liebe Besucherinnen und Besucher!

Hier in der Rubrik "Auf ein Wort!" haben die SPD-Mitglieder die Möglichkeit, offen ein Thema in Form eines "Leserbriefes" anzusprechen.



Nichts als Heiße Luft und „Propaganda“ - Jens Erdmann

Nichts als Heiße Luft und „Propaganda“

Die Wählergemeinschaft „Die Lilienthaler“ überschreibt sich mit dem Slogan „OFFEN EHRLICH ZUKUNFT GESTALTEN“. Bei genauer Beobachtung dieser Gruppe und deren Methoden muss einem das wie Hohn vorkommen.

Zukunft wird vor allem dadurch gestaltet, dass man aufeinander zugeht, um gemeinsam in gegenseitiger Achtung anstehende Probleme zu lösen. Das scheint mit dieser Initiative gänzlich unmöglich zu sein, da sie in Wort und Papier einzig und allein mit inhaltslosen Verbalattacken, Halbwahrheiten und Angriffen gegen politisch Andersdenkende arbeitet.
Ein neueres Paradebeispiel für die wirre Inhaltslosigkeit gepaart mit einem „wir sind gegen Alles was die anderen machen, haben aber selber nichts zu bieten“ ist die sogenannte Broschüre „Energiewende im Landkreis Osterholz“. Dieses Machwerk umfasst 16 Seiten und es kann kurz und bündig in ein paar wenigen Sätzen zusammengefasst werden:

Seite 3 – 12: Hier ist ein Sammelsurium aus Internet und Pressebeiträgen mit „Betroffenheitsrhetorik“ vermengt, was alles schon seit „Global 2000“ (1977) und dem Aufkommen von Umweltpolitik bekannt ist. Es folgt eine Auflistung der verschiedenen alternativen Energieformen, vermischt mit einem Pamphlet über die Fehler von Rot-Grün. Was man gedenkt besser machen zu wollen, erschließt sich dem aufmerksamen und geneigten Leser weniger bis gar nicht!

Krönung ist das Bekenntnis zum Atomausstieg mit der Kritik am Atomausstieg (natürlich der etablierten politischen Akteure). – watt denn nu?!

DAS FAZIT AUF DEN LETZTEN ZWEI SEITEN FÜR LILIENTHAL UND DEN LANDKREIS:
1.) WIR MÜSSEN STROM SPAREN !!!! (Darauf ist noch niemand gekommen, vor allem in Anbetracht der Stromrechnungen – einfach genial!)

2.) WIR VERKAUFEN NOCHMAL EIN PAAR VORSCHLÄGE ALS UNSERE, DIE VON ANDEREN KOMMEN !!!!

Bei der Straßenbahndiskussion wird seit Jahren im Namen der Transparenz und Ehrlichkeit nur mit Halbwahrheiten gearbeitet. „Die Lilienthaler“ polemisieren mit willkürlich zu hoch gegriffenen Folgekosten (Stichworte: Einnahmeseite sehr „konservativ“ berechnet, Einrechnung des Schuldendienstes u.a.). Sie verschweigen, dass die von ihrer Seite oft in die Diskussion geworfenen Hybridbusse nach einer Studie der TU Berlin wesentlich unökonomischer als eine Straßenbahn sind, da sie noch in der Entwicklungsphase stecken und damit technisch sehr anfällig sind, was natürlich weitere Kosten verursacht.

Darüber hinaus hat die Entscheidung Lilienthals für eine Straßenbahn den positiven Effekt des vermehrten Grundstückkaufs und Zuzugs in die Gemeinde. Dies führt natürlich auch zu einem höheren Grundsteuer- und anteiligen Einkommenssteueraufkommen für die Kommune. Es gehen also nicht nur, wie immer proklamiert, Geschäfte kaputt, sondern schon die noch nicht fertige Bahn zeitigt positive Effekte für Lilienthal. – Also wieder eine Halbwahrheit!

Man könnte hinsichtlich der Aussagen tagelang so weitermachen, aber das vorangegangene sei nur exemplarisch.

Der Kreis schließt sich allerdings bei dieser geldunterfütterten Propagandamaschine, wenn man dann im Zusammenhang mit dem abgewandelten „Goebbels-Zitat“ des Spitzenkandidaten bei intensiverer Internetrecherche auf Verbindungen eines Vorstandsmitglieds der Wählergemeinschaft, nämlich Herrn Achim Rieke, zu einer Internetseite namens „Freier Gesprächskreis Bremen“ stößt, wo man u.a. folgenden Text findet:
_____________________________________
Aktuell

DIE ZEIT IST REIF
KONSERVATIVER AUFBRUCH JETZT !

Gehören Sie auch zu der schweigenden Mehrheit, die es aus der berechtigten Besorgnis heraus, öffentlich angegriffen zu werden, in der Öffentlichkeit nicht mehr wagt, ihre Meinung zu sagen? Dann gehören Sie zum politischen Konzept der Linken, denn die schweigende Mehrheit wehrt sich ja nicht und ist leicht manipulierbar!
Das muß aber nicht so sein. Wir haben nicht mehr 1968, als Andersdenkende noch erfolgreich niedergebrüllt werden konnten. Die erste Voraussetzung ist, daß Sie bereit sind, aus Ihrer selbstgewählten Passivität herauszukommen und den linken Meinungsmachern nicht mehr sang- und klanglos das Feld zu überlassen. Jeder kann das für sich tun.

Die elektronische Kommunikation bietet gerade dem eher konservativ- zurückhaltenden Bürgern eine hervorragende Möglichkeit, diejenigen – es sind ja immer nur wenige - zu unterstützen, die bereit sind, täglich ihren Kopf den Angriffen des Meinungs-Mainstreams auszusetzen und gegen den Mainstream zu rudern – mit immer mehr Erfolg.

Wenn wir Ihnen empfehlen, jetzt aus sich heraus zu kommen, dann meinen wir nicht, daß Sie jetzt mit der Faust auf den Biertisch hauen, sondern wir möchten Ihnen ein praktikables Minimalprogramm empfehlen, das jeder Internet-Nutzer leicht befolgen kann und das auf jeden Fall ganz erheblich wirksamer ist:

- Ergreifen Sie jetzt die Chance, den gesellschaftlichen Linkstrend über eine weitgreifende gemeinsame Aktion zu beenden, die längst überfällig war:
Schließen Sie sich der Internet-Aktion „Linkstrend stoppen“ von Bundesverdienstkreuzträger Friedrich Wilhelm Siebeke an, die schon
einen rasanten Erfolg verbuchen kann!
Internet: www.linkstrend-stoppen.de

- Abonnieren Sie die „Junge Freiheit“, die einzige unabhängige seriöse deutsche Wochenzeitung gegen den Linkstrend! Und lassen Sie sich diese
liberalkonservative Zeitung nicht von Linksextremisten mies machen.
Internet: www.jungefreiheit.de

- Vernetzen Sie sich mit e-Post-Adressen von Gleichgesinnten im Internet!

- Bilden Sie Diskussionsrunden und bieten Sie sie im Internet an! Wie das geht?
Das zeigen wir Ihnen hier auf unserer Webseite


Viel Erfolg wünscht Ihnen der

Freie Gesprächskreis Bremen
___________________________________________________________________________

Hier wird offen für eine Zeitung Werbung gemacht, die schon in den 1990er Jahren u.a. ins Visier des über jeglichen Verdacht „linker Konspiration“ erhabenen baden-württembergischen Verfassungsschutzes geraten ist. Das will schon etwas heißen!
Liebe Lilienthalerinnen und Lilienthaler! Recherchieren Sie bei WIKIPEDIA über die „Junge Freiheit“ und gehen Sie auf die Seite www.freier-gespraechskreis-bremen.de. Machen Sie sich ein eigenes Bild!

Bitte gehen Sie wählen und sorgen Sie dafür, dass die Kräfte in den Rat kommen, die wirklich eine gute Zukunft für Lilienthal gestalten wollen. Je mehr Wahlberechtigte nicht von ihrem demokratischen Recht Gebrauch machen, umso größer wird die Gefahr von unberechenbarer Politik in Lilienthal und eines Baustopps der Straßenbahn!!!
Zum Schluss noch ein Zitat zum guten Umgang von der Internetseite des Herrn Rossol:
„Nun tauchen sie alle aus der Versenkung auf, um grenzenlos erstaunt zu tun: „Was, Lilienthal geht es schlecht? Davon haben wir ja gar nichts gewusst. Da müssen wir unbedingt was tun“. Der unbedarfte Bürger fragt sich, ob unsere Parteienvertreter im Dauerurlaub waren? Oder ob sie als Produkttester der Firma Ohropax den Sitzungen im Gemeinderat lauschten? Und warum sie nachweislich bei jenen Entscheidungen, die uns in diese Krise geführt haben, immer brav den Arm hoben?
Natürlich ist es ungewohnt, dass man den Bürgern sagen soll, wie knapp das Geld in Zukunft sein wird. Dass die Gemeinde an allen Ecken und Enden sparen muss, dass es viele Jahre lang nicht mehr, sondern weniger zu verteilen gibt. Weil Lilienthaler Ratsvertreter höchstpersönlich jahrelang mit beiden Händen Geld zum Fenster hinauswarfen, das sie gar nicht hatten. Es hilft auch nichts, nach altem Muster in Sonntagsreden den „mündigen Bürger“ zu beschwören, um dann im Wahlkampf den Pfad der Wahrheit zu verlassen und dem „Stimmvieh“ erneut goldene Berge zu versprechen. Wollen wir erneut diese Lilienthaler Pinocchios wählen – das ist für mich die Frage.

Ich jedenfalls glaube, dass die Menschen am liebsten die Wahrheit wählen – selbst dann, wenn sie bitter ist. Offenheit und Transparenz, mehr kann niemand realistischerweise in dieser verfahrenen Situation versprechen. Wir müssen jetzt klar sagen, welche Zumutungen notwendig sind, damit Lilienthal seine finanzielle Eigenständigkeit bewahren kann. Alles muss auf den Tisch. Deshalb trete ich an.“
Inhaltlich mag ja einiges davon zutreffen, aber wo sind die zukunftsweisenden Lösungsansätze? Müssen sich andersdenkende Ratsmitglieder als „langnasige Pinocchios“ beschimpfen lassen, Wähler und Wählerinnen als „Stimmvieh“? Soll das die Zukunft für Lilienthal sein?

Darüber entscheiden Sie mit Ihrer Wahlteilnahme!

Ihr Jens Erdmann
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
 

 
 

 
Inhaltsübersicht Kontakt Barrierefreiheit Impressum Datenschutz